Eine schlechte Sekunde entscheidet über die Spitzenlast — ein Hub und ein Dämpfer verwandeln die Spitze in eine Druckkraft.
Kran-Stoßdämpfung
Energiebilanz
Stoßdämpfer werden eingesetzt, um die Geschwindigkeit einer Nutzlast von einer anfänglichen Relativgeschwindigkeit zwischen Stoßdämpfer und Nutzlast auf null zu reduzieren. Zur Festlegung der richtigen Stoßdämpfereinstellungen benötigen wir entweder eine freie Fallhöhe oder eine Relativgeschwindigkeit. Ihr Zusammenhang ergibt sich aus der Energiebilanz:
Praktische Anwendung: Zur praktischen Anwendung dieses Themas siehe POLARIS Kran-Stoßdämpfer und Engineering-Studien und Analysen.
\frac{1}{2} m v^2 = m g hDabei ist v die Relativgeschwindigkeit, g die Erdbeschleunigung und h die freie Fallhöhe.
Weitere Informationen zur Berechnung der Relativgeschwindigkeit aus Schiffsbewegungen finden Sie im Abschnitt zu Traglasttabellen.
Stoßdämpfer absorbieren Energie gemäß der folgenden Gleichung:
E_{SA} = \mu \eta S m g (\psi – 1)Dabei ist \mu ein auf 0.9 eingestellter Sicherheitsfaktor (um nicht die gesamte Hublänge auszunutzen), \eta der Wirkungsgrad des Stoßdämpfers, S die Hublänge des Stoßdämpfers und \psi der dynamische Faktor (statisches Gewicht =1).
Die folgende Abbildung zeigt die vom Stoßdämpfer absorbierte Energie.

Betrachten wir als einfaches Beispiel einen Stoßdämpfer mit einer Hublänge von 1 Meter und einem Wirkungsgrad von 50 %. Wie groß darf der freie Fall der Nutzlast maximal sein, wenn die zulässige dynamische Verstärkung 30 % beträgt?
Dann verwenden wir die Energiebilanz zur Abschätzung:
m g h = \mu \eta S m g (\psi – 1)Dies vereinfacht sich zu:
h = \mu \eta S (\psi – 1) = 0.9 \cdot 0.5 \cdot 1 \cdot (1.3-1) = 13.5\ \text{cm}Ermittlung der richtigen Hublänge
Auf Grundlage der obigen Energiebilanzen lässt sich die richtige Hublänge relativ einfach ermitteln. Das vereinfachte Diagramm unten zeigt die maximal zulässige Relativgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom dynamischen Faktor (DAF, \psi und dem Hub des Stoßdämpfers.

Rechenbeispiel: von der Relativgeschwindigkeit zum ausreichenden Hub
- Das Ereignis. Nehmen Sie das Deckhub-Beispiel von der Seite zur Kran-Traglasttabelle: Relativgeschwindigkeit vr = 1.25 m/s beim Aufnehmen. Entsprechender freier Fall: h = v²/2g ≈ 8 cm.
- Die Auslegung. Ein Hub von 1 m bei 50% Wirkungsgrad absorbiert mit μ = 0.9 als Hubreserve und einer auf ψ = 1.3 begrenzten dynamischen Spitze das Äquivalent von h = 0.9 × 0.5 × 1 × 0.3 = 13.5 cm freien Falls.
- Die Prüfung. 8 cm ≤ 13.5 cm — das Gerät hält die Spitze unter 1.3× statischem Gewicht, mit Reserve. Schnellere Ereignisse erfordern mehr Hub oder einen höheren Wirkungsgrad: S = h / (μ η (ψ−1)).
Dieselbe Energiebilanz wie oben, rückwärts angewendet — das Diagramm im vorherigen Abschnitt zeigt genau diesen Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Hub und zulässigem dynamischem Faktor.
Arten von Stoßdämpfern
Auf dem Markt gibt es zwei Hauptarten von Stoßdämpfern:
- Konventionelle Stoßdämpfer, die sich nicht wesentlich von Basis-PHCs unterscheiden und eine Gasfeder in Kombination mit einer Durchflussdrossel verwenden, die sich in Ausfahr- und Einfahrrichtung unterscheiden kann und gegebenenfalls einstellbar ist.
- Leichtbau-Stoßdämpfer, ein patentiertes Produkt, das ausschließlich von Norwegian Dynamics geliefert wird. Es verzichtet effektiv auf die Gasfeder und nutzt eine dynamische Dämpfung, die den Wirkungsgrad des Stoßdämpfers erhöht. Die wichtigsten Vorteile für den Kunden sind geringere Kosten, niedrigeres Gewicht, kleinerer Platzbedarf und eine schnellere Einrichtung.
| Konventioneller Stoßdämpfer | Leichtbau-Stoßdämpfer | |
|---|---|---|
| Funktionsprinzip | Gasfeder + Durchflussdrossel (wie bei einem Basis-PHC) | Keine Gasfeder — dynamische Dämpfung übernimmt die Aufgabe |
| Einstellbarkeit | Drossel kann einstellbar sein oder nicht | Dämpfung auf das Ereignis ausgelegt |
| Gewicht & Platzbedarf | Schwerer, größer | Leichter, kleiner |
| Kosten & Einrichtung | Höhere Kosten, langsamere Einrichtung | Niedrigere Kosten, schnellere Einrichtung |
| Lieferung | Mehrere Anbieter | Patentiert — geliefert von Norwegian Dynamics (POLARIS) |
Der entscheidende Unterschied liegt zwischen Einzelereignis und wiederholten Zyklen: Ein Stoßdämpfer bewältigt die einmalige Spitze; wenn sich Seildurchhang und schlagartige Lastspitze in der Wellenzone wiederholen, verwenden Sie Seegangskompensation.
Kran-Stoßdämpfung — häufige Fragen
Was bewirkt ein Kran-Stoßdämpfer?
Wie wird er ausgelegt?
Stoßdämpfer oder Seegangskompensator?
Welche Arten gibt es?
Wie schützt er die Krantragfähigkeit?
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Arbeiten Sie an einem Hebevorgang, der dies benötigt?
POLARIS ist speziell für die Kran-Stoßdämpfung ausgelegt. Senden Sie den Stoßfall (Last, Geschwindigkeit, Höhe), und wir legen ihn aus.
In Aktion erleben
Passiver Seegangskompensator zur Stoßdämpfung eingesetzt