Adaptiv-passiver Seegangskompensator
ANTARES ist ein adaptiv-passiver Seegangskompensator für Subsea-Hebevorgänge, bei denen Spritzwasserzonen-Durchfahrt, Subsea-Landung/-Bergung, wechselnder Auftrieb oder mehrere Hebephasen in einer Einheit gehandhabt werden müssen.
Ausgereifte Flexibilität
ANTARES verwendet weniger Bauteile als ältere adaptive PHC-Konstruktionen, was die Zuverlässigkeit erhöht und die Kosten senkt. Die Konstruktion ergänzt zudem praktische Offshore-Funktionen für Handling, Einrichtung und Betrieb:
- Extern druckgeprüft
- Keine Pilotspeicher-Befüllung
- Keine Öl-Gas-Vermischung
- Einfache Wartung
- Verbesserte Dichtungskonfiguration
Die Konfiguration beginnt mit Ihrem Hebefall.
Definieren Sie den Lastbereich, den Hub und die Wassertiefe, und bestätigen Sie anschließend die erforderlichen Betriebsmodi und den Schnellhub-Bedarf für die gewählte Konfiguration.
SWL 30–4,000 t · Hub 2.5–8.0 m| Kapazität und Betriebsfenster | |
|---|---|
| Maximalkraft (SWL) | 30–4,000 tStandardstufen: 30 · 75 · 125 · 150 · 250 · 300 · 400 · 500 · 600 · 700 · 800 · 900 · 1,000 · 1,250 · 1,550 · 1,750 · 2,000 · 2,500 · 3,000 · 3,500 · 4,000 t |
| Hublänge | 2.5–8.0 mStandardstufen: 2.5 · 3.0 · 3.5 · 4.0 · 4.3 · 4.5 · 5.0 · 5.5 · 6.0 · 6.5 · 7.0 · 7.5 · 8.0 m |
| Einsatztiefe | 3,000 m |
| Architektur und Betriebsfunktionen | |
| Architektur | Hydraulikzylinder · Gasspeicher · selbstzentrierende Feder |
| Dämpfung | Automatische Dämpfungsregelung beim Ausfahren & Einfahren |
| Betriebsmodi | Verriegelt · Spritzwasserzone · Subsea · Landung |
| Schnellhub | Ja — mehrfach pro Füllung |
| Energieversorgung | Batteriebetrieben — kein Umbilical · kein externes HPU |
| Schutz und Hydraulikflüssigkeit | |
| Endlagendämpfung | Hydraulische Endlagendämpfung bei Vollhub & Nullhub |
| Abdichtung | Doppeldichtungen · werkseitig extern druckgeprüft |
| Hydraulikflüssigkeit | Kompatibel mit biologisch abbaubaren Flüssigkeiten |
| Zertifizierung und Lieferung | |
| Zertifizierung | Ausgelegt & klassifiziert nach DNV-ST-0378 · Doppeldichtungen, druckgeprüft · im Prüfrahmen zuggeprüft bei der FAT |
| Richtpreis | Konfigurationen ab etwa USD 100,000 |
| Dokumentation | GA-Zeichnung · Datenblatt · Berechnungsblatt · OrcaFlex-Modell — auf Anfrage über das Formular unten |
Das Wetterfenster, das ANTARES eröffnet
Eine repräsentative Deck-zu-Meeresboden-Installation einer ~190-t-Subsea-Struktur mit ANTARES 250 t, ausgewertet über den vollen Seegangsbereich in CONSTELLATION, unserem hauseigenen Zeitbereichs-Simulator für Hebevorgänge — Seegang von vorn, repräsentative Winterklimatologie. Die adaptive Gasfeder läuft steif durch die Spritzwasserzone und weich für ein nachgiebiges Aufsetzen auf dem Meeresboden.
Der nutzbare Bereich reicht bis Hs 2.5 m bei der Auslegungsperiode (Tp 8 s). Die markierte Auslegungszelle ist der modellierte Seegangszustand (Hs 2.0 m).
Modellierte Vorhersage, ausgewertet nach DNV-RP-N103 und ND-DS-10 auf repräsentativer Metocean-Basis — eine ingenieurtechnische Schätzung, keine zertifizierte Analyse. Das Betriebsfenster wird für jeden Hebevorgang anhand der Projekt-Metocean-Daten und des beauftragten Schiffs bestätigt.
ANTARES in Aktion
Alle vier Filme sind Bild für Bild aus CONSTELLATION-Simulationen gerendert — die gezeigte Bewegung ist das berechnete Ergebnis, und die Telemetrie ist real.
Deck zu Meeresboden
Ein 150-t-Subsea-Manifold mit ANTARES 250 t / 4.5 m bei Hs 3.0 m / Tp 8.0 s, 150 m Wassertiefe — 67% des Hubs genutzt, Seilzugkraft von der Spritzwasserzone bis zum Meeresboden gehalten, Aufsetzgeschwindigkeit 0.11 m/s, Landungs-DAF 1.00.
Schnellhub: auf Anhieb frei
Ein 250-t-Modul, auf Anhieb frei gehoben von einem seegangsbewegten Zubringerleichter mit ANTARES 400 t / 5.0 m bei Hs 3.5 m / Tp 7.5 s — 0 Wiederkontakte gegenüber 7 bei einem konventionellen Kran, mit über 2.5 m Abstand frei.
Durch Resonanz, unter Kontrolle
Ein 120-t-Saugpfahl mit offenem Kopf, mit etwa 430 t mitgeführtem Wasser im Schlepp, durchquert sein Resonanzband bei rund 1,300 m mit ANTARES 150C / 5.0 m bei Hs 2.9 m / Tp 10 s: DAF 1.94 bei starrer Anschlagung sinkt auf 1.02, Spitzen-Seilzugkraft sinkt von 234 t auf 144 t, Nutzlastbeschleunigung sinkt um 98%.
Der Strang spürt das Schiff nie
Eine 36-t-Coiled-Tubing-Injektorplattform hängt im Hauptfall des Turms eines Light-Well-Intervention-Schiffs an ANTARES 125 t / 5.5 m, mit 400 m 2⅜″-Tubing zu einem Subsea-Stack bei Hs 3.0 m. Starr aufgehängt reißt der Strang fünfzehn Sekunden nach Arbeitsbeginn; über die Gasfeder bewegen dieselben Wellen seine Zugkraft um weniger als drei Tonnen. Dann verklemmt sich das Tubing, und dann reißt es bei voller Zugkraft.
Passive Zuverlässigkeit, adaptive Regelung
Gasspeicher tragen die Last
ANTARES kombiniert einen Hydraulikzylinder mit einer Reihe von Gasspeichern. Die Speicher liefern die Federwirkung, und eine selbstzentrierende Feder hält die Einheit während des Hebevorgangs auf halbem Hub.
Die Dämpfung regelt sich selbst
Der Ölstrom zwischen Zylinder und Speichern wird präzise geregelt — mit automatischer Dämpfungsregelung beim Ausfahren und Einfahren. Batteriebetrieben, ohne Umbilical und ohne externes HPU.
Vier Modi, ein Hebevorgang
Verriegelt reduziert die erforderliche Hubhöhe beim Abheben vom Schiffsdeck. Spritzwasserzone stellt optimale Steifigkeit und Dämpfung für die Durchfahrt ein. Subsea reduziert Steifigkeit und Dämpfung für hohe Leistung in der Wassersäule. Landung öffnet die Ventile und aktiviert die EQ-Funktion für ein weiches Aufsetzen auf dem Meeresboden.
Kompakte, robuste Bauweise
Eine durchdachte mechanische Anordnung schützt zentrale Komponenten und macht Verstellung, Handling, Aufrichten und Wartung unkompliziert.
Der Sicherheit verpflichtet
Wir erfüllen und übertreffen die Prüfanforderungen der DNV-RP-N202. ANTARES-Kompensatoren verfügen über Doppeldichtungen zum Schutz vor Wassereintritt und werden werkseitig extern druckgeprüft. ANTARES wird im Rahmen der FAT in einem Prüfrahmen zuggeprüft, und alle Anschlagpunkte werden zuggeprüft.
Nachhaltigkeit
Kompatibel mit biologisch abbaubaren Hydraulikflüssigkeiten für umweltsensible Gebiete. Die effiziente passive Bauweise benötigt im Betrieb keine externe Energieversorgung und minimiert so Energieverbrauch und Emissionen an Deck.
Für Präzision konstruiert
Entwickelt auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung mit Subsea- und Kompensationsausrüstung. Typische Probleme und zeitaufwendige Arbeitsschritte entfallen.
ANTARES im Wissenszentrum
Adaptiv-passive Seegangskompensation
Wie die adaptive Gasfeder funktioniert — und wo sie reiner passiver Kompensation überlegen ist.
Lesen → KB · EINSÄTZESchnellheben
Auf Anhieb frei von einem seegangsbewegten Deck — mit der Monte-Carlo-Studie zum Leichter-Abheben.
Lesen → KB · EINSÄTZESubsea-Hebevorgänge
Deck zu Meeresboden: hydrodynamische Kräfte, Resonanz und Landegeschwindigkeit.
Lesen →Wo ANTARES steht
Hub 1.0–6.0 m 02
Hub 1.0–6.0 m 03
Hub 2.5–8.0 mSie sind hier 07
DNV-RP-N103 Alle Systeme vergleichen →
ANTARES, erklärt
Für welche Anwendungen kann der ANTARES Adaptiv-PHC eingesetzt werden?
Wie funktioniert der ANTARES Adaptiv-PHC?
- Verriegelt — reduziert die erforderliche Hubhöhe beim Abheben vom Schiffsdeck.
- Spritzwasserzone — optimale Steifigkeits- und Dämpfungseinstellungen für die Durchfahrt der Spritzwasserzone.
- Subsea — reduzierte Steifigkeit und Dämpfung für hohe Leistung im Subsea-Bereich.
- Landung — die Ventile öffnen, und die EQ-Funktion löst für ein weiches Aufsetzen auf dem Meeresboden aus.
Was sind die technischen Vorteile des ANTARES Adaptiv-PHC gegenüber konkurrierenden PHC-Einheiten?
- Geringeres Leckagerisiko
- Einfacheres und deutlich schnelleres Befüllen mit Gas und Öl
- Einfacheres Entlüften
- Geringere Steifigkeit und geringeres Gewicht
- Keine Pilotspeicher-Befüllung/-Entleerung erforderlich, daher kein externes HPU nötig
- Kein Risiko einer Öl-Gas-Vermischung durch interne Leckage in Ventilen
- Automatische Dämpfungsregelung beim Ausfahren und Einfahren
- Schnellhub-Fähigkeit
- Batteriebetrieben — kein Umbilical
- Robuste, leckagefreie, normal geschlossene Gasventile
- Verbessertes Aufricht-/Transportgestell
- Besseres Befüllset und ein einfacher zu nutzendes Berechnungsblatt
Wann sollte ich einen RIGEL Basic PHC anstelle eines ANTARES Adaptiv-PHC wählen?
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